Kopfbild
Home
22.07.2026
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau sowie zur Verbesserung des Netzanschlussverfahrens vom 17.07.2026
Das Wichtigste in Kürze Die Stellungnahme des Hauptstadtbüros Bioenergie stellt klar, dass die aktuelle Reform des Netz-anschluss- und Netzausbaurechts nur dann sachgerecht sein kann, wenn die strukturellen Unter-schiede zwischen erneuerbaren Technologien konsequent berücksichtigt werden. Fluktuierende und steuerbare Anlagen erfüllen unterschiedliche Funktionen im Energiesystem – folglich dürfen sie regulatorisch nicht gleichbehandelt werden. Pauschale Instrumente wie ein undifferenzierter Redispatch-Vorbehalt oder leistungsscharfe Baukostenzuschüsse verdeutlichen exemplarisch, wie sehr eine mangelhafte technologische Differenzierung zu Fehlanreizen führen kann.
22.07.2026
Stellungnahme zum Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft & Energie für ein EEG 2027 vom 17.07.2026
Das Wichtigste in Kürze Ziel der laufenden EEG-Novelle muss es sein, bestehende Anlagen zu sichern, neue Investitionen wie die Flexibilisierung anzureizen und die Potenziale aller Bioenergieträger zum Zweck einer resilienten, versorgungssicheren Energieinfrastruktur gezielt zu stärken. Der vorliegende Referentenentwurf (RefE) ist dazu nicht geeignet. Insbesondere sehen wir folgenden weiteren Änderungsbedarf:
20.07.2026
Heimische Resilienz statt Importabhängigkeit: Bioenergiebranche vermisst im EEG 2027 die versprochenen Perspektiven
Berlin 20.7.26: Am vergangenen Freitag gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) seinen Referentenentwurf für ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2027) in die Länder- und Verbändeanhörung. Die Bioenergieverbände im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) sehen großen Nachbesserungsbedarf.
14.07.2026
„Ohne Bioenergie verliert das Land“ – Breites Verbändebündnis veröffentlicht Petition und wirbt um Unterstützung
Berlin, 14.07.2026 – Eine zuverlässige Bioenergie-Versorgung ist für die Menschen in Deutschland von essenzieller Bedeutung. Bioenergie liefert nachhaltig Strom, Wärme und Kraftstoffe aus heimischen Rohstoffen und Reststoffen – unabhängig von internationalen Krisen und Energieimporten. Sie trägt dazu bei, dass die Bevölkerung, Gewerbe, Industrie und Kommunen sicher mit Energie versorgt werden. Gleichzeitig stärkt sie die regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze vor Ort und unterstützt den Klimaschutz. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet eine starke Bioenergie vor allem mehr Versorgungssicherheit, stabile regionale Wirtschaftskreisläufe und eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.
08.07.2026
CALL-TO-ACTION: Unterstützt unsere Petition: "Ohne Bioenergie verliert das Land."
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, verlässliche und faire gesetzliche Rahmenbedingungen für die Bioenergie zu schaffen, damit sie auch in Zukunft aus heimischen Rohstoffen Strom, Gas, Wärme und Kraftstoffe liefern, Arbeitsplätze sichern und ländliche Regionen stärken kann. Nutzen Sie unseren QR-Code um die Petition direkt zu unterschreiben.
08.07.2026
Gebäudemodernisierungsgesetz: Parlament sorgt für Praxisnähe und ebnet den Weg für den Hochlauf grüner Moleküle
Berlin, 08.07.2026: Die Ausschussempfehlungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ebnen den Weg für den parlamentarischen Abschluss des Gesetzes.
10.06.2026
Wärmewende ohne Bremsklotz: Bio-Treppe stärken, Bürokratiemonster verhindern
Berlin, 10.06.2026: Morgen findet im Bundestag die erste Lesung zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GmoG) statt.
09.06.2026
EEG-Ausschreibungen: Ohne Korrekturen keine Zukunft für Biogas und Holz
Berlin, 9.6.2026: Heute veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der April-Ausschreibung für Biomasse und Biomethan nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Beide Ausschreibungen waren – wie erwartet - unterdeckt.
29.05.2026
Vorschläge für Bürokratieabbau Nachhaltigkeitszertifizierung von Biogas und Holz
Als Mitglied im Fachbeirat „Nachhaltige Bioenergie“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) haben die Bioenergieverbände den Aufruf der BLE-Präsidentin Dr. Margareta Büning-Fesel aufgegriffen, konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau bei der Nachhaltigkeitszertifizierung – insbesondere im Zusammenhang mit der Nabisy-Datenbank und den Anforderungen der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung – einzubringen. Die drängendsten Praxisprobleme wurden in einem umfassenden, 26-seitigen Positionspapier gebündelt und mit konkreten Lösungsvorschlägen für einen merklichen Bürokratieabbau bei der BLE eingereicht. Darin enthalten sind unter anderem die Forderungen nach einer Verschlankung und Modernisierung der Nabisy-Datenbank, einer Umstellung von der quartalsweisen auf eine jährliche Erstellung der Nachhaltigkeitsnachweise sowie der Verringerung der Anzahl der Stichprobenkontrollen.
20.05.2026
EnWG-Novelle wird zum Lackmustest für den Biomethanausbau
Berlin, 20.05.2026: Heute findet im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie die öffentliche Anhörung zur Novelle des Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) statt.